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PULS:Stories behind the Idea
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Tina Brauchl
Dr. med. univ., ärztl. Tätigkeit: Allgemeinmedizin, Anästhesie
Keywords:
- Alleinerziehende Mutter eines Sohnes
- Frauen und Herz-Kreislauferkrankungen
- Ernährungsmedizin, Omega-3- Fettsäuren, Peter Brauchl’s Alpenlachs und warum Genuss nicht immer Sünde sein muss
Meine Motivation:
„Frauen passen noch immer nicht in unser Bild jener, die auch vom plötzlichen Herztod betroffen sein können. Dabei stehen wir allein Erziehende unter besonderem Stress, Frauen rauchen mittlerweile ebenso häufig wie Männer und vor allem: wenn die ersten Symptome einer Herzerkrankung auftreten werden sie oftmals ignoriert, weil das Image dieser Erkrankungen ein männliches ist. Dieses Wissensdefizit möchte ich durch mein Engagement beseitigen, als Investition in meine Zukunft und die meines Kindes.“
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Roman Fleischhackl
Priv.-Doz. Dr. med. univ., ärztl. Tätigkeit: Innere Medizin, Universitätsklinik für Notfallmedizin
Keywords:
- Erste Hilfe Ausbildung, was wir Jahrzehnte falsch gemacht haben
- „Just do it!“ – Erste Hilfe ist super einfach!
- „Yes we can!“ – Jeder kann Erste Hilfe leisten!
- „Was sagt der Hausverstand?“ – Köpfchen einschalten und entschlossen handeln, mit Hausverstand und ein paar Hintergrundinfos klappt’s bestens.
Meine Motivation:
„Zuerst habe ich während meines Medizinstudiums und meiner freiwilligen Tätigkeit beim Roten Kreuz jahrelang erlebt, wie machtlos der Rettungsdienst ist, wenn nicht Erste Hilfe geleistet wurde. Als Arzt an der Universitätsklinik für Notfallmedizin setzte sich dieser Eindruck fort, mit der Ergänzung, dass nicht nur viele Menschen schon außerhalb der Klinik am plötzlichen Herztod versterben – vielmehr bleiben auch oftmals Spätschäden zurück. Die Möglichkeit gesund das Krankenhaus wieder zu verlassen ergibt sich nur, wenn die ersten Minuten entschlossen genützt werden, dazu möchte ich ermutigen!“
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Gerry Foitik
Mag. rer. soc. oec., Manager beim Österreichischen Roten Kreuz – Generalsekretariat
Keywords:
- Defi Projekt des Österreichischen Roten Kreuzes
- Wie viel ist unserer Gesellschaft ein Menschenleben wert?
Meine Motivation:
„Im Rahmen des Defi-Projektes vor rund fünf Jahren konnten viele Initiativen gestartet werden und die kleinen elektrischen Lebensretter hielten großflächig Einzug in Österreich. Engagierte HelferInnen zeigen uns immer wieder, was mit Kreativität und persönlichem Einsatz erreicht werden kann. Ich möchte dieses Defi-Netzwerk und das entstandene Wissen weiter gut genützt wissen. Diese Basis soll Sprungbrett für möglichst viele Initiativen wie PULS sein, um den Killer Nr. 1 der westlichen Welt endlich zurückzudrängen.“
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Andreas Höferl
Dr. phil., Manager im Wr. Rathaus, Politikberatung und Politikentwicklung
Keywords:
- Österreichische Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung
- Red Biker
- Club der SPÖ im Wiener Rathaus
Meine Motivation:
„Mein berufliches Bestreben ist es unser lebenswertes Wien nicht nur zu erhalten, sondern mit Visionen weiterzuentwickeln. PULS folgt nicht nur meinen professionellen Zielen, sondern auch meiner persönlichen Überzeugung, dass es engagierte Menschen in der Gesellschaft braucht, um diese für uns alle aktiv zu gestalten. Ich bin gerne Teil dieses Prozesses, weil es mir ebenso ging wie so vielen WienerInnen: der plötzliche Herztod ist weit weg, das Wissen darüber ist gering, die Angst davor groß – bis man sich damit zu beschäftigen beginnt.“
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Wolfgang Schreiber
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Schreiber, ärztl. Tätigkeit: Facharzt für Innere Medizin an der Universitätsklinik für Notfallmedizin, Leitender Notarzt, Bundeschefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes
Keywords:
- Flugrettungsarzt
- Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates von PULS
Meine Motivation:
„Das beste Rettungssystem der Welt schafft es nicht, innerhalb der ersten Minuten am Ort des Geschehens zu sein. Nur glückliche Zufälle lassen hin und wieder Menschen den Stillstand ihres Herzens überleben – in Österreich derzeit rund 5% von ca. 10.000 Herztodesfällen pro Jahr. Darüber geschrieben wurde viel, geredet wahrscheinlich noch mehr – jetzt ist es an der Zeit neuerlich Taten zu setzen.“
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Ronny Tekal- Teutscher
Dr. med. univ., ärztl. Tätigkeit: Allgemeinmedizin, Medizin-Kabarettist
Keywords:
- Peter und Teutscher – Kabarett
- Medizinische Botschaften ohne Zeigefinger
- Lachen ist erlaubt, auch wenn es um ernste Themen geht
Meine Motivation:
„Vor rund einem Jahr wurden wir eingeladen beim Überlebensheurigen von Prof. Sterz mitzuwirken. Etwa 500 Menschen waren gekommen, die Überlebenden der letzten 15 Jahre, Ihre HelferInnen, SanitäterInnen und ÄrztInnen. Auf den ersten Blick ist das eine große Zahl an Menschen letztendlich überleben aber nur 5% einen plötzlichen Herzstillstand ohne Folgeschäden. Meine Rolle sehe ich daher darin, unsere Botschaften sympathisch zu verpacken – ohne dabei lächerlich zu sein.“
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